Whisky Review #95: GlenDronach 21 Jahre "Parliament"

GlenDronach 21 Jahre Parliament Etikett

95 Besprechungen und noch kein GlenDronach 21 Jahre? Das kann ja so nicht weitergehen! Heute gibt es in der Besprechung also das Flagschiff der Highland Brennerei, für die sehr lange mein Herz brannte! Warum das Brennen etwas nachgelassen hat und ob der Parliament für mich wirklich die Topabfüllung darstellt, dass erfahrt Ihr in den heutigen Verkostungsnotizen!

mehr lesen 0 Kommentare

Vor Ort: The Scotch Malt Whisky Society Outturn Tasting Oktober 2018

SMWS Line Up Whiskyflaschen

Eigentlich ist der heutige Artikel eine einfache Rückschau auf das letzte Outturn Tasting der SMWS. Aber nur eigentlich, denn am Ende des Abends wurde uns mitgeteilt, dass es das letzte Tasting mit Chris Rickert für die SMWS sein wird. 
Da mir die Outturn Tastings nicht nur wegen der Qualität des Whiskys, sondern vor allem wegen der Qualität des Referenten, so gut gefallen haben, ist diese Nachricht also ein schwerer Schlag für meine SMWS Leidenschaft. Dennoch wage ich einen Rückblick auf alle verkosteten Whiskys.

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #93: Royal Lochnagar 12 Jahre

Royal Lochnagar Label

Allzu häufig liest man: Whisky muss mehr als 40% haben (gerne Fassstärke!), darf nicht kühl gefiltert sein und Farbstoff geht gar nicht. Auch ich lege diese Kriterien an einen "guten Whisky an. 

Der Royal Lochnagar müsste dementsprechend gar grausig sein, denn er lässt die äußeren Werte doch arg schleifen. Noch dazu kostet der Whisky nicht viel - Im Angebot habe ich letztes Jahr nicht mal 25€ bezahlt. Kann ja nichts sein! Ist aber doch was!

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #92: Edradour 2008 / 2018 - Signatory Vintage

Edradour 2008 / 2018 Signatory Vintage Label

Der heutige Whisky ist ein kleines Kuriosum. Ein Edradour abgefüllt von Signatory Vintage, also irgendwie ein nicht wirklich unabhängig abgefüllter, aber irgendwie doch unabhängig abgefüllter Whisky. Zeit, sich das genauer anzuschauen!

mehr lesen 0 Kommentare

Video Review #34: 6 Monate SMWS - Lohnt sich das? Inkl. Verkostung 96.16 "The Merchant of Alsace" (Glendronach)

In meiner Serie über die Scotch Malt Whisky Society (SMWS) finde ich heraus, ob sich eine Mitgliedschaft lohnt. Nach einem halben Jahr ist es jetzt Zeit eine Zwischenbilanz zu ziehen! Wie viel habe ich ausgegeben, was habe ich dafür bekommen?

Passend zum Thema verkoste ich einen Glendronach, abgefüllt von der Society. Der Name? "The Merchant of Alsace".

mehr lesen 0 Kommentare

Quickly Reviewed #42: Glenfarclas Passion - Whisky Woche Tag 1

Diese Woche gibt es von mir gleich sieben Besprechungen. Ja, ihr rechnet richtig: Jeden Tag werde ich einen Whisky besprechen und dabei hoffentlich ein ordentliches Stück der Bandbreite schottischer Whisky abdecken. Den Einstieg macht der Glenfarclas Passion. Ein günstiger Einsteigerdram aus der Speyside.

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #89: Zu Besuch bei: Dalwhinnie - Oban 14 Jahre

Ihr habt auf Facebook entschieden: Die heutige Besprechung dreht sich um meinen Besuch in der Brennerei Dalwhinnie Ende Juli diesen Jahres. Die Brennerei liegt in der Region Highlands und ist die höchst gelegene Destille in ganz Schottland. Dennoch ist ihr Whisky eher mild als rau. Wie mein Besuch vor Ort abgelaufen ist, und warum ich eher andere Brennereien empfehlen würde, das gibt es heute in der Besprechung!

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #88: Zu Besuch bei: Edradour - 2006 / 2018 Marsala Cask

Eingang der Brennerei Edradour

Letzte Woche habe ich über meine von langer Hand geplanten Tour bei Tomatin geschrieben. Heute kommt das krasse Gegenteil zum tragen, denn die Tour bei Edradour war spontan, zufällig und hätte beinahe nicht stattgefunden. Was ein Glück, dass es nur beinahe so war. 

Ich nehme euch also auf eine Tour in "Scotland's little gem" - Edradour.

mehr lesen 0 Kommentare

Video Review #31: 68.15 Black Magic in the black forest (Blair Athol)

Etikett: Blair Athol 68.15 Black Magic in the Black Forest

Heute gibt es einen meiner aktuellen Society Lieblinge in der Videobesprechung zur Serie "Lohnt sich eine Mitgliedschaft bei der Scotch Malt Whisky Society?"

Mich hat vor allem interessiert, ob ich mit meiner Einschätzung zu diesem Malt alleine dastehe oder ob Marc ihn auch mag. Die Antwort gibt es natürlich im Video.

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #87 : Zu Besuch bei: Tomatin - 2002 / 2018 Pedro Ximenez Hand Bottling

Die Brennerei Tomatin liegt mir schon seit geraumer Zeit am Herzen. Die Anzahl an Besprechungen auf diesem Blog zeigt das (und die jeweilige Bewertung wohl auch). Am 18.7.2018 konnte ich die Brennerei endlich auch besuchen und mit der "Single Cask Experience" gleich die ganze Bandbreite an tollen Fässern abdecken. Wie es im Detail war, erfahrt Ihr in der heutigen Besprechung!

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #85: Ben Nevis 1995 / 2018 22 Jahre whic

Die Woche über konnte man auf vielen Blogs schon Meinungen zur neuen Nymphe von whic lesen. Ich habe mir etwas Zeit gelassen mit diesem Sherrymonster. Moment? "Monster"? Ich dachte "Nymphe"?
Zeit für eine Erklärung!

mehr lesen 0 Kommentare

Vor Ort: The Scotch Malt Whisky Society Outturn Tasting Juni 2018

Jeden Monat wieder lockt die Scotch Malt Whisky Society willige Mitglieder (und deren Freunde) in die Outturn Tastings. Dort werden immer 5 Flaschen von den aktuellen Neuerscheinungen vorgestellt, sodass man zumindest einen Teil vor der Bestellung probieren kann. 

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #80: SMWS "Black magic in the black forest"

SMWS 68.15 Black magic in the black forest Etikett

Es ist mal wieder Zeit einen Scotch Malt Whisky Society Whisky zu bestellen. Wie ich zu diesem Exemplar gekommen bin? Ein wenig Heimatverbundenheit und ein guter Name. Ob dabei auch ein guter Whisky rausgekommen ist erfahrt Ihr in meiner heutigen Besprechung!

mehr lesen 0 Kommentare

Video Review #23: Face/Off Folge 6! Dalmore 12 (2002) gegen Dalmore 12 (2018)

Dalmore 12 Etikett und Flasche

 Endlich eine neue Folge Face/Off! Und was für eine: Wir vergleichen heute zwei unterschiedliche Dalmores miteinander, die eigentlich identisch sein sollten. Immerhin handelt es sich jeweils um die 12 Jahre alte Standardabfüllung! Dennoch schleichen sich kleine - oder große!- Unterschiede über die Jahre ein. 
War früher also wirklich alles besser?

mehr lesen 0 Kommentare

Video Review #18: Face/Off Folge 4 - SMWS "Winter is coming..." vs. "A song of spring and summer"

Face/Off geht in die vierte Runde. Dieses Mal ist aber einiges anders. Wir testen gleichzeitig zwei SMWS Whiskys und Game Of Thrones kommt auch noch vor. Ihr habt den Ohrwurm im Kopf? Dann los! Daadaa, dadadadaaa ...

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #73: Raasay - While we wait 3rd Release - Hausmesse bei Weinquelle Lühmann

Nur durch Zufall hatte ich die vergangene Woche einen Beitrag zur Hausmesse bei der Weinquelle Lühmann in Siek gesehen. Zeitlich hat es gepasst, alleine musste ich auch nicht fahren, also auf in die südschleswig-holsteinische Provinz! Als Whisky bespreche ich den Raasay "While we wait", den natürlich vor Ort erworben habe!

mehr lesen 2 Kommentare

Video Review #13: Face/Off Folge 3: Tomatin Legacy vs. Tomatin 12 Jahre

Heute gibt es wieder ein Face/Off! 2 Whiskys treten freundschaftlich gegeneinander an. Für heute haben wir uns zwei recht günstige Tomatin rausgesucht. Lohnt sich der Aufpreis für den 12er? Was sagt Ihr? Diskutiert mit in den Kommentaren oder auf YouTube!

mehr lesen 0 Kommentare

Video Review #10: Samplekiste Folge 3 (Glenglassaugh Peated Port Wood)

Die Samplekiste öffnet sich erneut! Die Spannung ist groß, was wird wohl gezogen werden? Die Zufallsauswahl fiel dieses Mal auf einen Glenglassaugh. Rauch, Port, jung. Klingt doch gar nicht schlecht!

mehr lesen 0 Kommentare

Video Review #8: Face/Off Folge 2 - Glendronach Peated vs. Peated Port

Weiter geht es mit Face/Off! Wir haben uns wieder zwei Whiskys vorgenommen, die in einem spaßigen Duell "gegeneinander" verkostet werden. Dieses Mal geht es um die rauchigen Abfüllungen von Glendronach: Peated und Peated Port Wood. 

Kann die Sherrybrennerei auch rauchig?

mehr lesen 0 Kommentare

Vor Ort: Edinburgh (März 2018) - Ardmore 20 Jahre - Teil 1

Edinburgh Castle nachts

Wenn es in Kiel noch eher Winter ist, wenn man etwas Zeit hat, wenn man also einfach mal weg will. Wo zieht es einen dann hin? Richtig! Edinburgh.

Gut, das Wetter war irgendwie vertraut, die Stadt allerdings eine ganz andere.

Heute nehme ich euch mit auf meinen (unseren!) Kurztrip in die Hauptstadt des gelobten Landes. Bilder und Whisky inklusive!

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #62: Tomatin - 2007 Caribbean Rum Cask

Schon lange keim Tomatin mehr auf A Dr(e)am of Sea! Ja, ich habe es gehört. Ja, ich habe noch einen im Schrank. Ja, der kommt heute in der Verkostung vor, denn heute gibt es doch eine Seltenheit: Eine Originalabfüllung, die ausschließlich in Rumfässern gelagert wurde!
Tomatin 2007 / 2016 - Caribbean Rum Cask.

mehr lesen 0 Kommentare

Quickly Reviewed #36: Glendronach - 14 Jahre Virgin Oak Finish

GlenDronach 14 Jahre Virgin Oak

Das neue Jahr hat uns erreicht. Natürlich geht es bei mir weiter mit den Whiskybesprechungen und was passt besser zum Auftakt als ein Glendronach? Immerhin mag ich diese Brennerei sehr, sehr gern! Heute habe ich euch den 14 Jahre Virgin Oak mitgebracht, der mittlerweile preislich in schwindeligen Höhen gehandelt wird. Lohnt es sich, für einen 14 Jahre alten Single Malt um die 100€ auf den Tisch zu legen?

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #58: Glenglassaugh Wood Finish Series (Peated Port, Port)

Glenglassaugh ist eine Brennerei, die bei mir einen geteilten Ruf hat. Zum einen gibt es unglaublich großartige alte Abfüllungen, zum anderen gibt es die jungen, neuen Abfüllungen, welche sich erst noch beweisen müssen. Und meiner Meinung nach können sie, zumindest aktuell, noch nicht mit der Qualität der Alten mithalten.
Heute gibt es dennoch Abfüllungen aus der neuen Wood Finish Serie: Den Port Finish und den Peated Port Finish. Ein guter Zeitpunkt um beide direkt zu vergleichen!

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #53: Ancnoc- Flaughter "Muss es denn wirklich immer Rauch sein?"

AnCnoc Flaughter

Heute geht es um eine einfache Frage: Warum muss es denn immer mit Rauch sein? AnCnoc ist eine Brennerei, die ich sehr für ihre Standards schätze. Die sind auch so schon kräftig genug, Rauch empfinde ich als unnötig. Ich habe mir jetzt also mal den Flaughter vorgeknöpft und frage mich bei der Verkostung, ob er wirklich einen Vorteil gegenüber den "normalen" Abfüllungen der Brennerei bietet.

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #52: Tomatin - Decades & Pittyvaich 1988 / 2016 - Spirit & Cask Range "1 Jahr A Dr(e)am of Sea!"

Tomatin Decades Umverpackung

Es fällt mir tatsächlich schwer, die heutige Besprechung zu schreiben. Was wählt man für ein Thema um 1 Jahr A Dr(e)am of Sea zu feiern? Welchen Whisky wählt man aus? Muss man sich überschwänglich bedanken? Muss man einfach weitermachen? Ich versuche heute einen Mittelweg.

Nur beim Whisky wollte ich nicht sparen und daher gibt es gleich zwei: Tomatin Decades und Pittyvaich 1988, mein Geburtsjahrgang!

mehr lesen 1 Kommentare

Whisky Review #51: The GlenDronach - 2003 / 2014 - 11 Jahre "Whiskymesse Holzbunge"

Whisky Krüger in Holzbunge

Letztes Wochenende war ich bei Whisky Krüger in Holzbunge. Vielen ist Krüger wahrscheinlich durch seine Seite whiskyauction.com ein Begriff, den eigentlichen Laden besuchen aber wohl doch eher nur die Norddeutschen. 
In Holzbunge hat sich Herr Krüger sein eigenes Whiskydomizil eingerichtet, mit Cafe, Shop und jährlicher Whiskymesse. Nachdem ich Ausgabe eins letztes Jahr leider verpasst habe, war mir klar, dass es bei Nummer 2 nicht so sein darf.
Passend zur Thematik gibt es in der Verkostung heute einen GlenDronach von 2003, speziell für Whisky Krüger abgefüllt. Ein toller Malt in Fassstärke mit Pedro Ximenez Reifung. 

mehr lesen 0 Kommentare

Quickly Reviewed #31: Glenmorangie - A Midwinter Night's Dram (2017)

Whisky im Glas: Glenmorangie A Midwinter Night's Dram

Dieser Glenmorangie wurde speziell für den Winter abgefüllt. Er soll mit süßen und warmen Noten perfekt zur kalten Jahreszeit passen. Bereits 2015 kam die erste Version auf den Markt, anscheinend hat er sich so gut verkauft, dass man nun nachlegen musste. Damals hat er mir gut gefallen, mal sehen, was die neue Version so kann!

 

Über den Whisky: Besonders viele Details sind über den Midwinter Night's Dram nicht bekannt. Gereift wurde jetzt in einer Mischung mit PX Fässern, zusätzlich zu den auch 2015 verwendeten Oloroso und Bourbon Fässern. Abgefüllt wurde mit 43%, leider wurde auch gefärbt und kühl gefiltert.

mehr lesen 0 Kommentare

Quickly Reviewed #29: Tullibardine - The Murray 2004 / 2017 Whisky.de Edition

Tullibardine The Murray für whisky.de

Über den Whisky: Tullibardine bringt seit einiger Zeit die sogenannte Marquess Collection auf den Markt. Es handelt sich dabei um einen 2004 / 2016 gelagerten Whisky aus First Fill Bourbon-Fässern. Dieser Whisky ist eine Sonderedition für whisky.de und wurde, neben der Bourbon-Fass-Lagerung, in Châteauneuf-du-Pape Fässern gelagert. Er kommt anstelle von Fasstärke mit 46% Alkohol aus der Flasche.

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #49: Tomatin - Earth - The Five Virtues Series #3

Tomatin Earth Etikett

In meiner heutigen Besprechung geht es um den dritten Teil der Five Virtues Serie von Tomatin: Tomatin Earth. Nach dem Fire und dem Wood geht es nun um das nächste Element der Whiskyherstellung. Um das Element "Erde" angemessen darzustellen, hat Tomatin hier einen rauchigen Whisky abgefüllt, um so den Bezug zu torfigen und erdigen Aromen herzustellen.

Ob dieses Unterfangen gelungen ist erfahrt ihr in der heutigen Besprechung!

 

Vorher aber noch ein Wort in eigener Sache ...

mehr lesen 0 Kommentare

Quickly Reviewed #26: Ardmore - 6 Jahre 2010/2017 - The Barreliers

Über den Whisky: Dieser Whisky wurde vom unabhängigen Abfüller The Barreliers abgefüllt. Es handelt sich dabei nicht nur um eine Fassstärke mit heftigen 62,5%, sondern vor allem um das Erstlingswerk des Abfüllers. Ich bin also sehr gespannt. Abgefüllt wurden 193 Flaschen aus einem Ex-Bourbonfass. Es versteht sich fast von selbst, dass nicht kühl gefiltert oder gefärbt wurde.

 

 

Mein besonderer Dank geht an Chris von den Barreliers, der mir dieses Sample zur Verfügung gestellt hat!

mehr lesen 0 Kommentare

Quickly Reviewed #23: Glencadam - 13 Jahre Limited Edition

Über den Whisky: Dieser Glencadam wurde zur Erinnerung an die Wiedereröffnung der Brennerei vor 13 Jahren abgefüllt Er ist auf 6000 Flaschen limitiert.

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #44: Tomatin Contrast "Fass-Experimente Teil II"

Tomatin Contrast Etikett

Vor einiger Zeit habe ich die Glenfiddich Experimental Serie besprochen. Dabei handelt es sich (bisher) um zwei Abfüllungen, welche entweder eine besondere Nachreifung (IPA-Fass) oder besondere Zusammenstellung (20 Fässer, XX) erfahren haben. Heute geht es wieder in die Richtung "was macht das Fass mit dem Whisky": Es geht um die Tomatin Contrast Abfüllung, welche zum einen aus Ex-Bourbon und zum anderen aus Ex-Sherry Fässern besteht. 

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #42: Glenturret 1994/2017 - 22 Jahre & Cambus 1991/2017 - 25 Jahre "Whic Nymphs of Whisky Collection"

Whic Nymphs of Whisky Collection. Flaschendesign.

 

Heute wird es mal wieder Zeit den eigenen Horizont zu erweitern. Habt ihr auch so viel Angst wie ich? Gut! Denn heute heißt es: Grain Whisky!!

Einigen macht das vielleicht nichts aus, aber ich bin wirklich kein Freund von Grain Whiskys. Selbst richtig teure, richtig alte (40 Jahre und älter) konnten mich bisher nicht überzeugen. Um mich herum wird dann meist in pure Freude, Emotion und Schwärmerei ausgebrochen und ich denke "schmeckt irgendwie ziemlich sprittig." Ich kann es gar nicht so genau sagen, was es ist. Grain schmeckt für mich immer nach Alkohol. Dieser alkoholische Unterton, den man vom Wodka oder hier im Norden vom Korn kennt. Einfach fies und nicht zu übertünchen. Grain reift dazu anscheinend langsamer (oder die verwendeten Fässer haben eine mindere Qualität) und muss ein hohes Alter erreichen, um überhaupt etwas zu taugen. Meine Meinung, haut mich nicht. 

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #37: whic.de sujet Serie: Fettercairn 2006 / 2017 & Macduff 2006 / 2017 & Tobermory 1995 / 2017

Sometimes selling out is giving up

 

Liebe Maltheads,

 

auch die heutige Besprechung soll mit einem kleinem thematischen Ausflug beginnen; die verkosteten Whiskys stehen dazu aber in einer engen Beziehung. Die gewählte Überschrift ist der Titel eines Rise Against Songs von ihrem Erstlingswerk "The Unraveling". Mittlerweile ist die Platte schon 16 Jahre alt, eine Chartplatzierung war ihr nie vergönnt. Rise Against waren damals (die Vergangenheitsform ist Absicht!) eine junge Punk-/Hardcore Band und stellten sich mit diesem Titel klar gegen den "Ausverkauf" an große Labels. 16 Jahre später ist der Sound seichter geworden, die Band läuft im Radio und Konzertkarten kosten 50€. Blöd gelaufen irgendwie.

 

Was soll mein "den-guten-alten-Zeiten-Hinterhergetrauere"? Nun ja, es ist ganz einfach und vielleicht schon dem ein oder anderem aufgefallen: Seit einiger Zeit bekommt ihr zu den Post, sofern der Ad-Blocker aus ist, passende Amazon Links angezeigt. Heute wird es sogar noch "schlimmer": Die Samples zur sujet Serie wurden mir von whic.de zugeschickt. Man könnte also von einer gesponsorten Besprechung reden. Es ist eine berechtigte Frage, ob der Songtitel also auch auf mich und A Dr(e)am of Sea zutrifft: Aufgegeben, abverkauft, nur noch NAS Whiskys schlürfend. Wie geht es jetzt weiter?

Ich will darüber heute offen und vor allem ehrlich sprechen. Daher hier, sortiert, die wichtigsten Punkte:

 

  1. Warum?
  2. Was bedeutet es für mich als Leser?
  3. Ist jetzt alles unglaubwürdig?

 

Vielleicht jetzt schon der Einwurf, dass nicht alles angesprochen wird: Bei weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Nutzt die Kommentarfunktion, Facebook oder E-Mail!

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #36: Glenfarclas - 1996 / 2016 "Oloroso Sherry Cask"

Liebe Whiskyfreunde,

 

am heutigen Sonntag geht es um eine Brennerei, die vielen gut bekannt ist: Glenfarclas. Glenfarclas ist eine der wenigen schottischen Destillen, die noch immer im Besitz der Gründungsfamilie und nicht durch einen großen Konzern beeinflusst (man will ja nicht "gesteuert" sagen...) ist. Es zeigt sich, dass dieses "wir machen Whisky so, wie wir es wollen", vor allem einen positiven Einfluss auf die Fasslager zu haben scheint. Mir ist keine zweite Brennerei bekannt, die eine solche Alterrange dauerhaft bieten kann. Glenfarclas kann man mit 8,12,15,17,18,21,25  bis rauf zu 40 Jahren Alter kaufen. Dazu gibt es massenhaft Abfüllungen, die aus einem bestimmten Jahr stammen, wie hier der 1996. Legendär sind wahrscheinlich auch die "Christmas Malts", welche meist am 23.12. gebrannt wurden und eigentlich immer ein hohes Alter, bei gleichzeitig relativ niedrigem Preis bieten.

Glenfarclas muss man daher eigentlich mögen. Viele Altersangaben, gute Reifung in hauptsächlich Sherryfässern, häufig relativ günstig. Passt doch! Wieso habe ich hier dann nicht früher über Glenfarclas gesprochen?

Eigentlich passt die Brennerei perfekt in mein Beuteschema: Aus den Highlands, viele Altersangaben, 46%, nicht kühl gefiltert und so weiter. Stimmt schon, aber irgendwie hat es bei mir noch nicht richtig "klick" gemacht. Für mich haben alle Glenfarclas (die ich bisher verkostet habe logischerweise) eine grandiose Nase. Voll, meistens süßlich-karamellig, dazu der Sherryeinfluss, der ohne Zweifel perfekt zu Destillat passt. Geschmacklich konnten mich auch viele überzeugen, nur der Abgang will mir häufig nicht gefallen. Irgendwas fehlt mir. Der Standard 15 Jahre ist mir zum Abgang hin z.B. zu scharf, überraschend alkohollastig und dafür aber auch relativ schnell verschwunden.

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #33: Tomatin - 2002 Cabernet Sauvignon Cask "Wieder was gelernt!"

Das Thema des heutigen Blogeintrags war eigentlich anders gedacht, doch dann hatte ich eine interessante Woche, vor allem was die Whiskyerfahrung angeht. Als regelmäßiger Leser habt ihr vielleicht mitbekommen, dass es in der letzten Woche mehr hier zu lesen gab als sonst. Natürlich ist das auch einfach dem Spaß geschuldet, aber ich hatte auch das Gefühl über etwas schreiben zu können. Es gab einfach spannende Whiskys zu probieren!

Deswegen soll am heutigen Sonntag ein kleiner Wochenrückblick stattfinden, alles unter dem Thema "Wieder was gelernt!"

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #28: Tomatin - Legacy "Cocktail Zeit"

 

Als Whiskyfreund, Liebhaber, Sammler, Genießer, wie auch immer ihr uns nennen wollt, gibt es ein paar schwierige Themen. Zumindest angeblich schwierige Themen! Ich versuche, hier Woche für Woche einige dieser Themen aufzugreifen. Das "richtige" Glas, ob Alter Whisky wirklich besser macht, den Einfluss von NAS oder eine rein subjektive Bewertung von Marketing und Verpackung. Ich habe schon über Vieles geschrieben.

Heute geht es an ein weiteres solcher Themen: Whisky Cocktails. 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #25: Tomatin - The Five Virtues Series - Fire & Wood - "Wirklich virtuos?"

Nach meiner kurzen Urlaubspause letzte Woche geht es heute wieder weiter mit neuen Verkostungsnotizen. Ich hatte ja im Vorfeld schon angekündigt zwei Whiskys zu verkosten, quasi als ausgleich für den fehlenden Eintrag vom letzten Sonntag. Es sind allerdings nicht die Whiskys geworden, die ich mir vorgenommen hatte.

Eigentlich sollten heute zwei andere Tomatin den Weg auf meinen Blog finden. Ich wollte ein wenig über Exotenfässer schreiben, dass eine Reifung nicht unbedingt in Bourbon- oder Sherryfässern erfolgen muss... Aber dann kamen diese beiden Vertreter aus der gleichen Destille an. Also, warum nicht einen relativ aktuell erschienenen Whisky verkosten?

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #23: Clynelish - 1990 / 2013 - Dun Bheagan "Der unabhängige März Teil III"

Der unabhängige März Teil III: Ian Macleod

Heute geht es in der dritten Folge meiner Tour durch die unabhängigen Abfüller zu einem der "Big Player" im Geschäft: Ian Macleod.

 

#1: The Whisky Chamber: Auchroisk 1999/2016

#2: The Coopers Choice: Ben Nevis 1995/2014

#3: Ian Macleod: Dun Bheagan Clynelish 1990/2013

#4 ??

 

Die Links werde ich nach und nach ergänzen!

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #22: Ben Nevis - 1995 / 2014 - Vintage Malt Whisky Company "Der unabhängige März Teil II"

Der unabhängige März Teil II: The Coopers Choice

 

Heute geht meine Reihe unabhängig abgefüllter Whiskys weiter. Der Auftakt letzte Woche hat schon gezeigt, was Whiskys können, die nicht nach den Vorgaben eines großen Konzerns abgefüllt wurden, sondern vielmehr die Charakteristika eines Whiskys unterstreichen sollen. Heute geht es zu einem schottischen Abfüller, der schon eine längere Tradition vorweisen kann. Auch ist es keiner der ganz "kleinen" Abfüller, sondern schon ein Schwergewicht in der Szene. Die Rede ist von: The Malt Whisky Company.

mehr lesen 0 Kommentare

Quickly Reviewed #8: Old Pulteney - 8 Jahre - Gordon & MacPhail

Über den Whisky: Die Brennerei Pulteney wurde 1826 gegründet und liegt hoch im Norden Schottlands im Örtchen Wick. Bis vor einiger Zeit war sie damit sogar die nördlichste Festland-Brennerei des Landes, nun ist  dieser Titel an Wolfburn weitergegeben worden.

Gordon & MacPhail ist einer der größten unabhängigen Abfüller in Schottland und bietet Whisky in allen Preisklassen an.

mehr lesen 0 Kommentare

Quickly Reviewed #7: Tamdhu - 10 Jahre

Über den Whisky: Tamdhu ist eine schottische Speyside Brennerei, welche in Knockando liegt. 1897 gegründet, wurde die Destillerie 2011 von unabhängigen Abfüller Ian MacLeod erworben und 2012 wieder ans Produzieren gebracht. Bisher gibt es nur zwei Originalabfüllungen: den hier besprochenen 10 Jährigen und eine Fassstärke ohne Altersangabe.

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #16: Wolfburn - Aurora "Potenzielles Potenzial"

In Quickly Reviewed #6 habe ich über den ersten offiziellen Wolfburn geschrieben. Der "First General Release" war mir bei einem Tasting über den Weg gelaufen und ich habe daraus lediglich ein kleines Review gemacht. Insgesamt ein durchaus interessanter Whisky, der mit seinem 3 Jahren natürlich nicht mit einer unendlichen Komplexität aufwarten konnte, aber ich erkannte dennoch ein gewisses Potenzial. Genauer gesagt habe ich mich so ausgedrückt:

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #15: Glengoyne - Cask Strength Batch No.3 "Zählt NAS?"

In Whisky Review #9 habe ich mich einer der großen Streitfragen der Whiskyszene zugewandt: 

 

Wie wichtig ist das Alter eines Whiskys? 

 

Hier gibt es noch einmal kurz und knackig meine Ergebnisse:

 

"Eingangs haben wir uns gefragt, ob Alter das bestimmende Element für einen guten Whisky ist. Wie ist unsere Antwort?

Bezogen auf unsere Stichprobe können wir folgendes sagen:

Ja, Alter hat einen positiven Effekt auf die Bewertung (Whiskybase als Durchschnitt!) eines Whiskys, allerdings ist dieser Effekt einigermaßen gering. Der Unterschied zwischen einem 10 Jährigen und einem 30 Jährigen liegt nach unserer Schätzung bei etwa 6 Punkten. Für mich überraschend ist der Einfluss der Alkoholstärke. Je höher der Alkoholgehalt, desto höher die Bewertung. Hier gilt es natürlich aufzupassen! Natürlich werden „Premium-Abfüllungen“ meistens mit mehr Alkohol abgefüllt, auch besondere Einzelfässer haben meist Fassstärke, sodass die Zurückführung auf lediglich den Alkoholgehalt wohl etwas Übertrieben ist. Dennoch ein spannendes Ergebnis. Der letzte zu klärende Punkt gilt den Fasstypen. Wir haben gesehen, dass alle Fasslagerungen durchschnittlich bessere Ergebnisse liefern als reine Bourbonfässer, aber nicht alle Ergebnisse halten dem Signifikanzkriterium stand. Sherryfässer und Exoten haben aber wohl meist einen deutlichen positiven Einfluss.

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #14: Dalmore - King Alexander III "Mehr Schein als Sein?"

Liebe Leserinnen und Leser,

heute will ich mich mal einem Thema widmen, welches ab und an mal diskutiert wird, aber irgendwie doch kein großes Thema ist. Vielleicht ist das auch richtig so, spannend finde ich es aber allemal.

 

Verpackungen.

 

"Wow!" wird jetzt bestimmt manch einer ausrufen, "sowas langweiliges als Blogthema!" Aber ich denke, hier gibt es doch etwas mehr zu finden. Widersprecht mir ruhig, aber im Themenbereich "Whiskyverpackung" scheint es zwei Lager zu geben:

1. "Der Supermarkt-Käufer": Typisches Opfer der großen, bösen Marketingabteilung. Der klassische Supermarkt-Whisky-Käufer trinkt ab und zu mal einen Whisky und lässt sich beim Kauf durch Verpackung, Geschichten und Altersangabe beeinflussen. Hier kann man als Konzern mit billigem Zeug einen guten Gewinn machen (Achtung: Nicht ganz ernst gemeint!)

2. "Der Whisky-Connaisseur": Der wahre Genießer unter den Whiskytrinkern! Er kennt sich aus: Jede Abfüllung, Fassreifung und Destille ist bekannt (und natürlich auch besucht worden). Er erkennt das Spiel der bösen Marketingabteilung und weiß es zu durchschauen. Kritisch wählt er (je nach verfügbarem Kleingeld) seine 2-10 Flaschen beim Kauf aus.

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #13: GlenDronach - 18 Jahre Tawny Port Finish "Neujahrsvorsätze"

Ihr kennt das sicherlich: Ein neues Jahr fängt an und man macht sich insgeheim doch den ein oder anderen Vorsatz. Mehr trinken, weniger trinken, was anderes trinken, und so weiter ... Nun ja, ich halte mich von solchen Vorsätzen eigentlich fern. Psychologisch scheint es ja eh bewiesen, dass man damit nur scheitern kann. In diesem Jahr mache ich es aber dennoch so, dass ich im Januar mal auf den Alkohol verzichte. Blöd nur, wenn man einen Blog über Whisky schreiben will! Zum Glück habe ich vorgesorgt! Verkostungsnotizen liegen so einige bei mir im Schränkchen, bis auf Neuerscheinungen bin ich also gut versorgt. Fotos kann ich auch jetzt noch schießen und wenn ich schon ein Gläschen einschenke, dann kann man ja wenigstens mal eine tiefe Nase davon nehmen. Es geht also - trotz "Alkoholverbots" - im Januar direkt weiter mit Reviews.

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #12: GlenDronach - 8 Jahre The Hielan' "Zwischen den Jahren"

Der Ausdruck "zwischen den Jahren" geht wohl auf verschiedene Ursprünge zurück. Vielleicht ist es der Unterschied zwischen Mondkalender und dem astronomisch genauerem Sonnenkalender, der 13 Tage Unterschied aufweist und somit eine Lücke zwischen beiden Systemen erlaubt. Es könnte aber auch an der Tatsache liegen, dass bis zur Kalenderreform durch Papst Gregor XIII. meist das neue Jahr erst am 6. Januar angefangen hat, das Jahresende hingegen schon am 24.12. begangen wurde, somit gab es auch hier eine Zeit "zwischen den Jahren". Wie dem auch sei, die Redewendung ist wohl jedem geläufig und steht meist für eine recht erholsame und wenig arbeitsreiche Übergangszeit zwischen dem alten und dem neuen Jahr. Natürlich - und dazu muss man ja nur den Fernseher anmachen - ist es auch eine Zeit des Rückblickes, was deutlich einfach ist als die Kristallkugel rauszuholen und nach vorne zu schauen! Mein Rückblick dieses Jahr fällt doch etwas kürzer aus, als in vielen anderen Sendungen, Blogs, Vlogs oder sonst was, da ich erst Ende Oktober mit diesem Projekt angefangen habe.

Dennoch möchte ich gerne mit dem Wichtigsten anfangen: Danke sagen! Danke an alle, die seit dem 30.10.2016 auf diesen Blog geklickt haben, sich ein Review durchgelesen haben, mit mir darüber diskutiert haben und sich so oder so auf jeden Fall mit Whisky beschäftigt haben. Als ich Ende Oktober einfach spontan angefangen habe mal ein paar Verkostungsnotizen digital zu schreiben hätte ich nie gedacht, dass so viele Leute mitlesen würden! Insgesamt sieht es also so aus:

mehr lesen 0 Kommentare

Quickly Reviewed #6: Wolfburn - First General Release

Über den Whisky: Die Brennerei Wolfburn in Thurso hat am 25.1.2013 mit der Produktion begonnen. Anfang 2016 war es damit möglich den ersten Whisky auf den Markt zu bringen. Der "First General Release" ist somit der erste offiziell verfügbare Whisky von Wolfburn. Gelagert wurde sowohl in Hogsheads, wie auch in Quarter Casks, welche vorher Laphroaig beinhaltet haben. Abgefüllt wurde nicht gefärbt und ohne Kühlfiltrierung bei angenehmen 46%.

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #9: Glendronach - 18 Jahre Allardice "Zählt Alter wirklich?

In der Whiskywelt gibt es ein großes Streitthema, vielleicht DAS große Streitthema: Wie wichtig ist das Alter eines Whiskys? 

Nun, es gibt natürlich – sonst wäre es ja kein umstrittenes Thema – verschiedene Meinungen dazu. Einige sagen: „Alter ist das Wichtigste! Nur durch eine lange Lagerung kann ein Whisky gut werden!“ Während andere eher die Meinung vertreten, dass es auf andere Einflüsse mehr Einfluss auf den Whisky haben: Fass, Finish oder Grundzutaten. 

Natürlich ist das eine absolute Verkürzung dieser Diskussion, aber in Zeiten von „Age Statement vs. NAS-Whisky“ scheinen sich viele die Argumente der Gegenseite nur verkürzt anzuhören. Die Grundfrage sollte dennoch ausreichend angerissen sein. Gut, wie kann man sich diesem Thema nähern?

mehr lesen 0 Kommentare

Whisky Review #1: Aberlour - 12 Jahre Non Chill-filtered "Herbsttage"

Ich habe lange darüber nachgedacht, welche Whisky ich als erstes unter die Lupe nehmen sollte. Sollte es etwas besonderes sein? Immerhin ist das erste Review ein besonderer Anlass! Oder sollte ich lieber mit einem Standard anfangen? Das würde sich wohl eher eignen um euch da draußen zu interessieren.

Manchmal sollte man Sachen einfach nicht zu sehr überdenken! Heute war immerhin ein wunderschöner Herbsttag. Die Bäume lassen ihre Blätter fallen, die Sonne scheint noch und es ist noch nicht zu kalt. Ich habe also die Beine in die Hand genommen und bin nach draußen gegangen um diese Frage zu beantworten.

Die Antwort war schnell klar: Aberlour 12 jahre Non Chill-Filtered. Dieser Whisky passt perfekt zu meiner Stimmung und zum Wetter draußen. Dieser Aberlour ist Herbst. Kein "richtig kalter Wintertag", kein "schöner Sommertag". Nein, es ist ein Herbst-Whisky.

mehr lesen 0 Kommentare