Whisky Review #100: GlenAllachie 18 Jahre

GlenAllachie 18 Jahre Flasche

100 Wochenenden, 100 Sonntag und das in etwas über 2 Jahren. Das bedeutet auch: 100 Besprechungen hier auf A Dr(e)am of Sea! Ich freue mich sehr über diese Runde Zahl, habe aber beschlossen einfach normal weiter zu machen. Es gibt heute also keine Rückschau, kein "der beste Whisky aus 2 Jahren" und keinen 500€ Kracher. Stattdessen gibt es einen Malt aus dem preislich gehobenem Mittelfeld, den GlenAllachie 18 Jahre. Schlägt sich der höhere Standard bei mir besser als seine jüngeren Geschwister? 

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Whisky Review #96: 35.215 Juicy figs and gummy sweets (Glen Moray)

Glen Moray Juicy figs and gummy sweets 35.215

Diesen Sonntag gibt es mal wieder einen Whisky von der Scotch Malt Whisky Society in der Besprechung. Die Abfüllung 35.215 "Juicy figs and gummy sweets" ist ein 16 Jahre alter Glen Moray aus einem Now Oak Puncheon. Ob diese ausgefallene Fassreifung wirklich Süßigkeitsnoten hervorbringt werden wir heute gemeinsam herausfinden!

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Whisky Review #95: GlenDronach 21 Jahre "Parliament"

GlenDronach 21 Jahre Parliament Etikett

95 Besprechungen und noch kein GlenDronach 21 Jahre? Das kann ja so nicht weitergehen! Heute gibt es in der Besprechung also das Flagschiff der Highland Brennerei, für die sehr lange mein Herz brannte! Warum das Brennen etwas nachgelassen hat und ob der Parliament für mich wirklich die Topabfüllung darstellt, dass erfahrt Ihr in den heutigen Verkostungsnotizen!

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Video Review #34: 6 Monate SMWS - Lohnt sich das? Inkl. Verkostung 96.16 "The Merchant of Alsace" (Glendronach)

In meiner Serie über die Scotch Malt Whisky Society (SMWS) finde ich heraus, ob sich eine Mitgliedschaft lohnt. Nach einem halben Jahr ist es jetzt Zeit eine Zwischenbilanz zu ziehen! Wie viel habe ich ausgegeben, was habe ich dafür bekommen?

Passend zum Thema verkoste ich einen Glendronach, abgefüllt von der Society. Der Name? "The Merchant of Alsace".

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Quickly Reviewed #46: Girvan 1989 - 2018 Anam na h-Alba - Whisky Woche Tag 6

Girvan 1989 - 2018 Anam na h-Alba

Der vorletzte Beitrag aus der Whisky Woche! Damit die Woche nicht nur die Vielfalt der Malt Welt aufzeigt, sondern auch einen kleinen Blick über den Tellerrand gibt, befindet sich heute kein Malt Whisky in meinem Glas, sondern ein Grain Whisky! Abgefüllt nach stolzen 28 Jahren durch den unabhängigen Abfüller Anam na h-Alba.

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Quickly Reviewed #42: Glenfarclas Passion - Whisky Woche Tag 1

Diese Woche gibt es von mir gleich sieben Besprechungen. Ja, ihr rechnet richtig: Jeden Tag werde ich einen Whisky besprechen und dabei hoffentlich ein ordentliches Stück der Bandbreite schottischer Whisky abdecken. Den Einstieg macht der Glenfarclas Passion. Ein günstiger Einsteigerdram aus der Speyside.

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Whisky Review #86: GlenAllachie 12 Jahre (&GlenAllachie 10 Jahre)

Flaschen der neuen GlenAllachie Range. Speyside Single Malt Whisky

Heute kommt ein Whisky in die Besprechung, auf den ich mich sehr gefreut habe. Die neue GlenAllachie Range ist für mich tatsächlich ein "muss ich haben"- Whisky, bzw. Whiskys gewesen. Direkt am Tag der Ankündigung wurde bestellt und am Tag der Lieferung wurde die erste Flasche aufgemacht. Meine Eindrücke gibt es wie immer in der Besprechung!

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Vor Ort: The Scotch Malt Whisky Society Outturn Tasting Juli 2018

Am 30.6. war es schon wieder so weit, das nächste SMWS Outturn Tasting stand an. Mittlerweile ist dieses Tasting ja zu einem Pflichttermin in meinem Kalender geworden. Umso schlimmer eine Nachricht: Die SMWS macht Sommerpause!

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Vor Ort: The Scotch Malt Whisky Society Outturn Tasting Juni 2018

Jeden Monat wieder lockt die Scotch Malt Whisky Society willige Mitglieder (und deren Freunde) in die Outturn Tastings. Dort werden immer 5 Flaschen von den aktuellen Neuerscheinungen vorgestellt, sodass man zumindest einen Teil vor der Bestellung probieren kann. 

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Video Review #25: Andalusian Gazpacho 107.13 (Glenallachie)

Die Sonderabfüllungen der SMWS gehen weiter. Heute im Video: Ein junger Glenallachie mit 65% Alkohol. Ob ein Refill-Sherryfass in nur 9 Jahren genug Geschmack abgeben kann? Finden wir es gemeinsam heraus!

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Video Review #10: Samplekiste Folge 3 (Glenglassaugh Peated Port Wood)

Die Samplekiste öffnet sich erneut! Die Spannung ist groß, was wird wohl gezogen werden? Die Zufallsauswahl fiel dieses Mal auf einen Glenglassaugh. Rauch, Port, jung. Klingt doch gar nicht schlecht!

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Video Review #8: Face/Off Folge 2 - Glendronach Peated vs. Peated Port

Weiter geht es mit Face/Off! Wir haben uns wieder zwei Whiskys vorgenommen, die in einem spaßigen Duell "gegeneinander" verkostet werden. Dieses Mal geht es um die rauchigen Abfüllungen von Glendronach: Peated und Peated Port Wood. 

Kann die Sherrybrennerei auch rauchig?

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Vor Ort: Scotch Malt Whisky Society March Outturn Tasting Hamburg

Line Up: Scotch Malt Whisky Society March Outturn Tasting 2018

Einige von euch haben bestimmt mein YouTube Video zur Scotch Malt Whisky Society (Kurz: SMWS) gesehen. Auf der Hanse Spirit bin ich diesem unabhängigen Abfüller / Whiskyclub beigetreten und ich werde das kommende Jahr nutzen, um zu schauen, ob sich eine Mitgliedschaft lohnt.

Gestern war ich auf einem Tasting der Society auf dem die aktuellen neuen Abfüllungen vorgestellt wurden.
Heute möchte ich euch diese (kurz) vorstellen!

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Whisky Review #67 - Glenallachie 1996 / 2017 - Signatory Vintage

Glenallachie 1996 / 2017 Signatory Vintage Etikett

In Whiskybesprechung #63 hatte ich einen sehr günstigen Mannochmore in meinem Glas, der mich richtig überzeugt hat. Heute gibt es einen relativ alten Whisky, der dabei aber nicht die 50€ Marke knackt. Kann Signatory Vintage hier also nachlegen?

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Video Review #1: Samplekiste Vol. I

Videovorschau zu: Video Review 1: Die Samplekiste

Ihr habt ja recht, wenn ihr sagt, dass es mehr als genug Whiskybesprechungen auf YouTube gibt. Aber trotzdem versuchen Marc und ich unser Glück und springen ins kalte Wasser! Denn Whiskybesprechung muss ja nicht gleich Whiskybesprechung sein. Wir machen heute die Samplekiste auf und lassen uns überraschen...

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Whisky Review #60: Bunnahabhain 2004 / 2017 & Glenlivet 2007 / 2017 - Signatory Vintage "Local Dealer Selection"

Signatory Vintage Local Dealer Umverpackung

Die erste Besprechung des Jahres 2018 hat es direkt in sich: gleich zwei First Fill Sherry Whiskys kommen in mein Glas. Eigentlich kann da kaum was schiefgehen, denn immerhin sind diese Abfüllungen auch von fassstark, mit Altersangabe, nicht gequält durch eine Filtrierung und nicht gefärbt. Schauen wir uns an, wie sich der Glenlivet und der Bunnahabhain so schlagen!

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Quickly Reviewed #36: Glendronach - 14 Jahre Virgin Oak Finish

GlenDronach 14 Jahre Virgin Oak

Das neue Jahr hat uns erreicht. Natürlich geht es bei mir weiter mit den Whiskybesprechungen und was passt besser zum Auftakt als ein Glendronach? Immerhin mag ich diese Brennerei sehr, sehr gern! Heute habe ich euch den 14 Jahre Virgin Oak mitgebracht, der mittlerweile preislich in schwindeligen Höhen gehandelt wird. Lohnt es sich, für einen 14 Jahre alten Single Malt um die 100€ auf den Tisch zu legen?

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Whisky Review #58: Glenglassaugh Wood Finish Series (Peated Port, Port)

Glenglassaugh ist eine Brennerei, die bei mir einen geteilten Ruf hat. Zum einen gibt es unglaublich großartige alte Abfüllungen, zum anderen gibt es die jungen, neuen Abfüllungen, welche sich erst noch beweisen müssen. Und meiner Meinung nach können sie, zumindest aktuell, noch nicht mit der Qualität der Alten mithalten.
Heute gibt es dennoch Abfüllungen aus der neuen Wood Finish Serie: Den Port Finish und den Peated Port Finish. Ein guter Zeitpunkt um beide direkt zu vergleichen!

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Whisky Review #51: The GlenDronach - 2003 / 2014 - 11 Jahre "Whiskymesse Holzbunge"

Whisky Krüger in Holzbunge

Letztes Wochenende war ich bei Whisky Krüger in Holzbunge. Vielen ist Krüger wahrscheinlich durch seine Seite whiskyauction.com ein Begriff, den eigentlichen Laden besuchen aber wohl doch eher nur die Norddeutschen. 
In Holzbunge hat sich Herr Krüger sein eigenes Whiskydomizil eingerichtet, mit Cafe, Shop und jährlicher Whiskymesse. Nachdem ich Ausgabe eins letztes Jahr leider verpasst habe, war mir klar, dass es bei Nummer 2 nicht so sein darf.
Passend zur Thematik gibt es in der Verkostung heute einen GlenDronach von 2003, speziell für Whisky Krüger abgefüllt. Ein toller Malt in Fassstärke mit Pedro Ximenez Reifung. 

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Quickly Reviewed #31: Glenmorangie - A Midwinter Night's Dram (2017)

Whisky im Glas: Glenmorangie A Midwinter Night's Dram

Dieser Glenmorangie wurde speziell für den Winter abgefüllt. Er soll mit süßen und warmen Noten perfekt zur kalten Jahreszeit passen. Bereits 2015 kam die erste Version auf den Markt, anscheinend hat er sich so gut verkauft, dass man nun nachlegen musste. Damals hat er mir gut gefallen, mal sehen, was die neue Version so kann!

 

Über den Whisky: Besonders viele Details sind über den Midwinter Night's Dram nicht bekannt. Gereift wurde jetzt in einer Mischung mit PX Fässern, zusätzlich zu den auch 2015 verwendeten Oloroso und Bourbon Fässern. Abgefüllt wurde mit 43%, leider wurde auch gefärbt und kühl gefiltert.

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Quickly Reviewed #25: The Glenlivet - 15 Jahre - The French Oak Reserve

Alles neu auf A Dr(e)am of Sea! Diese Woche habe ich der Website ein neues Design verpasst. Sie zeigt sich nun deutlich moderner, etwas dunkler, aber inhaltlich natürlich noch im alten Stil. Vor allem mobil sollte es nun deutlich geschmeidiger laufen und auch mehr Zugriff auf Seiten jenseits der Verkostungsnotizen möglich sein [Anmerkung: Mittlerweile ist die gesamte Seite erneut umgezogen. Es sollte dennoch alles besser laufen!]. Endlich gibt es auch eine Suchfunktion, so dass ihr noch einfacher nach Schlagworten suchen könnt. Noch gibt es ein paar Kleinigkeiten (z.B. ist der Text teilweise weiß hinterlegt), die nicht reibungslos laufen. Hier bitte ich um Geduld. Falls euch ein Fehler auffällt meldet euch bei mir, ich versuche alles an Kinderkrankheiten nach und nach zu entfernen. Danke!

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Quickly Reviewed #24: Glenfiddich - Bourbon Barrel Reserve

Über den Whisky: Dieser Glenfiddich ist leider nur auf dem amerikanischen Markt erhältlich. Aber zum Glück kenne ich Jochen und der hat mir ein Sample zukommen lassen. Seine Meinung über diesen Whisky findet ihr hier: Whisky Siegen. An dieser Stelle: vielen Dank für die Post! Mal sehen, was ich aus diesem Bourbonfass gereiften Fiddich rausholen kann. Er riecht hier direkt vor meiner Nase schon mal vielversprechend.

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Quickly Reviewed #23: Glencadam - 13 Jahre Limited Edition

Über den Whisky: Dieser Glencadam wurde zur Erinnerung an die Wiedereröffnung der Brennerei vor 13 Jahren abgefüllt Er ist auf 6000 Flaschen limitiert.

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Quickly Reviewed #21: Glenfiddich - 18 Jahre "Small Batch Reserve"

Glenfiddich Distillery Juli 2017
Glenfiddich im Juli 2017

Über den Whisky: Man muss sich ja auch mal an den Standards versuchen. Von Glenfiddich habe ich bisher nicht so viel gehalten. Mir war die Brennerei immer zu groß, zu sehr "Supermarktwhisky". Aber seitdem ich die Experimental Serie probiert habe, hat sich diese Meinung langsam geändert. Es ist wohl eher so, dass Glenfiddich sowohl Einsteigern, wie auch Fortgeschrittenen etwas bieten kann. Der hier besprochene Whisky ist am oberen Ende der Standard-Abfüllungen angesiedelt und bietet immerhin stolze 18 Jahre Alter. Leider bietet er auch nur 40% Alkohol ...

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Whisky Review #42: Glenturret 1994/2017 - 22 Jahre & Cambus 1991/2017 - 25 Jahre "Whic Nymphs of Whisky Collection"

Whic Nymphs of Whisky Collection. Flaschendesign.

 

Heute wird es mal wieder Zeit den eigenen Horizont zu erweitern. Habt ihr auch so viel Angst wie ich? Gut! Denn heute heißt es: Grain Whisky!!

Einigen macht das vielleicht nichts aus, aber ich bin wirklich kein Freund von Grain Whiskys. Selbst richtig teure, richtig alte (40 Jahre und älter) konnten mich bisher nicht überzeugen. Um mich herum wird dann meist in pure Freude, Emotion und Schwärmerei ausgebrochen und ich denke "schmeckt irgendwie ziemlich sprittig." Ich kann es gar nicht so genau sagen, was es ist. Grain schmeckt für mich immer nach Alkohol. Dieser alkoholische Unterton, den man vom Wodka oder hier im Norden vom Korn kennt. Einfach fies und nicht zu übertünchen. Grain reift dazu anscheinend langsamer (oder die verwendeten Fässer haben eine mindere Qualität) und muss ein hohes Alter erreichen, um überhaupt etwas zu taugen. Meine Meinung, haut mich nicht. 

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Whisky Review #39: GlenDronach - Hand filled 2005 / 2017 (Cask #1444)

GlenDronach Destillery
Der Blick auf die Brennerei

Zu Besuch bei ...: The GlenDronach

 

Die letzte Woche war es still auf A Dr(e)am of Sea. Der Grund: Ich habe acht Tage in der Speyside verbracht! Solltet ihr euch gefragt haben, wo ich stecke: Klickt "Gefällt mir" auf meiner Facebook Seite und ihr seid zukünftig besser informiert!  Ihr könnt euch also in den kommenden Wochen auf viele interessante Tastingnotes freuen, auch wenn einige Whiskys in Deutschland schwer / nicht zu bekommen sein werden. Wie immer möchte ich euch nicht nur die Verkostungsnotizen um die Ohren hauen, sondern etwas mehr dazu schreiben. Heute machen wir also einen kleinen Ausflug zu GlenDronach (ganz genau: THE GlenDronach), wo ich mit meiner Freundin und 2 Freunden die "The Connoisseurs' Experience" gebucht hatte. Ob sich die 35 Pfund für die Tour lohnen? Lest einfach weiter!

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Whisky Review #38: Glen Els - Special Release 2017 Triple Port 4-8 Jahre

Ein kleines Vorwort: Die heutige Besprechung wird nicht nur von mir (Malte) alleine durchgeführt. Vielmehr habe ich heute Hilfe eingeladen. Jochen Strauch ist eine dieser tollen Personen, die man wahrscheinlich nur über Whisky kennen lernt. Wir haben uns persönlich noch nie getroffen, aber schreiben seit einiger Zeit miteinander, teilen Whisky und diskutieren ab und zu darüber. Er hat mir immer ehrliches Feedback gegeben, wofür ich sehr dankbar bin. Seit einiger Zeit schreibt auch er Verkostungsnotizen und stellt diese auf seiner Homepage whisky-siegen.de zur Verfügung. Klickt unbedingt mal rein!. Ich bin jedes Mal von seinen detaillierten Beschreibungen begeistert und habe ihn daher gefragt, ob er nicht einmal "für meinen Blog" schreiben will. Da ich heute Geburtstag habe, sehe ich es als Geschenk an seinen Beitrag heute online zu stellen! Ich übergebe damit sozusagen das Wort an Jochen, werde aber meine Eindrücke anschließend auch noch mitteilen!

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Whisky Review #36: Glenfarclas - 1996 / 2016 "Oloroso Sherry Cask"

Liebe Whiskyfreunde,

 

am heutigen Sonntag geht es um eine Brennerei, die vielen gut bekannt ist: Glenfarclas. Glenfarclas ist eine der wenigen schottischen Destillen, die noch immer im Besitz der Gründungsfamilie und nicht durch einen großen Konzern beeinflusst (man will ja nicht "gesteuert" sagen...) ist. Es zeigt sich, dass dieses "wir machen Whisky so, wie wir es wollen", vor allem einen positiven Einfluss auf die Fasslager zu haben scheint. Mir ist keine zweite Brennerei bekannt, die eine solche Alterrange dauerhaft bieten kann. Glenfarclas kann man mit 8,12,15,17,18,21,25  bis rauf zu 40 Jahren Alter kaufen. Dazu gibt es massenhaft Abfüllungen, die aus einem bestimmten Jahr stammen, wie hier der 1996. Legendär sind wahrscheinlich auch die "Christmas Malts", welche meist am 23.12. gebrannt wurden und eigentlich immer ein hohes Alter, bei gleichzeitig relativ niedrigem Preis bieten.

Glenfarclas muss man daher eigentlich mögen. Viele Altersangaben, gute Reifung in hauptsächlich Sherryfässern, häufig relativ günstig. Passt doch! Wieso habe ich hier dann nicht früher über Glenfarclas gesprochen?

Eigentlich passt die Brennerei perfekt in mein Beuteschema: Aus den Highlands, viele Altersangaben, 46%, nicht kühl gefiltert und so weiter. Stimmt schon, aber irgendwie hat es bei mir noch nicht richtig "klick" gemacht. Für mich haben alle Glenfarclas (die ich bisher verkostet habe logischerweise) eine grandiose Nase. Voll, meistens süßlich-karamellig, dazu der Sherryeinfluss, der ohne Zweifel perfekt zu Destillat passt. Geschmacklich konnten mich auch viele überzeugen, nur der Abgang will mir häufig nicht gefallen. Irgendwas fehlt mir. Der Standard 15 Jahre ist mir zum Abgang hin z.B. zu scharf, überraschend alkohollastig und dafür aber auch relativ schnell verschwunden.

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Whisky Review #30: Glenfiddich - IPA Experiment & XX "Fassexperimente"

Ein Wort vorneweg, damit wir das hinter uns haben: Glenfiddich ist eigentlich keine Brennerei, die ich hier im Blog mit viel Zeit, oder besser gesagt Einträgen, bedenken wollte. Das soll nicht böse oder versnobt klingen, aber wirklich vom Hocker gehauen hat mich noch keine von deren Abfüllungen. Für mich schwingt einfach das "Einsteiger-Whisky"-Label mit, was soll ich machen?

Gefärbt, kühl gefiltert, meist recht schwach abgefüllt. Das tut dann sein Übriges, und ich investiere mein Geld lieber in andere Flaschen.

Aber diese beiden hier sind mal eine Ausnahme. Vielleicht überrascht mich Glenfiddich ja auch mal wieder, sag' niemals nie!

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Whisky Review #15: Glengoyne - Cask Strength Batch No.3 "Zählt NAS?"

In Whisky Review #9 habe ich mich einer der großen Streitfragen der Whiskyszene zugewandt: 

 

Wie wichtig ist das Alter eines Whiskys? 

 

Hier gibt es noch einmal kurz und knackig meine Ergebnisse:

 

"Eingangs haben wir uns gefragt, ob Alter das bestimmende Element für einen guten Whisky ist. Wie ist unsere Antwort?

Bezogen auf unsere Stichprobe können wir folgendes sagen:

Ja, Alter hat einen positiven Effekt auf die Bewertung (Whiskybase als Durchschnitt!) eines Whiskys, allerdings ist dieser Effekt einigermaßen gering. Der Unterschied zwischen einem 10 Jährigen und einem 30 Jährigen liegt nach unserer Schätzung bei etwa 6 Punkten. Für mich überraschend ist der Einfluss der Alkoholstärke. Je höher der Alkoholgehalt, desto höher die Bewertung. Hier gilt es natürlich aufzupassen! Natürlich werden „Premium-Abfüllungen“ meistens mit mehr Alkohol abgefüllt, auch besondere Einzelfässer haben meist Fassstärke, sodass die Zurückführung auf lediglich den Alkoholgehalt wohl etwas Übertrieben ist. Dennoch ein spannendes Ergebnis. Der letzte zu klärende Punkt gilt den Fasstypen. Wir haben gesehen, dass alle Fasslagerungen durchschnittlich bessere Ergebnisse liefern als reine Bourbonfässer, aber nicht alle Ergebnisse halten dem Signifikanzkriterium stand. Sherryfässer und Exoten haben aber wohl meist einen deutlichen positiven Einfluss.

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Whisky Review #13: GlenDronach - 18 Jahre Tawny Port Finish "Neujahrsvorsätze"

Ihr kennt das sicherlich: Ein neues Jahr fängt an und man macht sich insgeheim doch den ein oder anderen Vorsatz. Mehr trinken, weniger trinken, was anderes trinken, und so weiter ... Nun ja, ich halte mich von solchen Vorsätzen eigentlich fern. Psychologisch scheint es ja eh bewiesen, dass man damit nur scheitern kann. In diesem Jahr mache ich es aber dennoch so, dass ich im Januar mal auf den Alkohol verzichte. Blöd nur, wenn man einen Blog über Whisky schreiben will! Zum Glück habe ich vorgesorgt! Verkostungsnotizen liegen so einige bei mir im Schränkchen, bis auf Neuerscheinungen bin ich also gut versorgt. Fotos kann ich auch jetzt noch schießen und wenn ich schon ein Gläschen einschenke, dann kann man ja wenigstens mal eine tiefe Nase davon nehmen. Es geht also - trotz "Alkoholverbots" - im Januar direkt weiter mit Reviews.

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Whisky Review #12: GlenDronach - 8 Jahre The Hielan' "Zwischen den Jahren"

Der Ausdruck "zwischen den Jahren" geht wohl auf verschiedene Ursprünge zurück. Vielleicht ist es der Unterschied zwischen Mondkalender und dem astronomisch genauerem Sonnenkalender, der 13 Tage Unterschied aufweist und somit eine Lücke zwischen beiden Systemen erlaubt. Es könnte aber auch an der Tatsache liegen, dass bis zur Kalenderreform durch Papst Gregor XIII. meist das neue Jahr erst am 6. Januar angefangen hat, das Jahresende hingegen schon am 24.12. begangen wurde, somit gab es auch hier eine Zeit "zwischen den Jahren". Wie dem auch sei, die Redewendung ist wohl jedem geläufig und steht meist für eine recht erholsame und wenig arbeitsreiche Übergangszeit zwischen dem alten und dem neuen Jahr. Natürlich - und dazu muss man ja nur den Fernseher anmachen - ist es auch eine Zeit des Rückblickes, was deutlich einfach ist als die Kristallkugel rauszuholen und nach vorne zu schauen! Mein Rückblick dieses Jahr fällt doch etwas kürzer aus, als in vielen anderen Sendungen, Blogs, Vlogs oder sonst was, da ich erst Ende Oktober mit diesem Projekt angefangen habe.

Dennoch möchte ich gerne mit dem Wichtigsten anfangen: Danke sagen! Danke an alle, die seit dem 30.10.2016 auf diesen Blog geklickt haben, sich ein Review durchgelesen haben, mit mir darüber diskutiert haben und sich so oder so auf jeden Fall mit Whisky beschäftigt haben. Als ich Ende Oktober einfach spontan angefangen habe mal ein paar Verkostungsnotizen digital zu schreiben hätte ich nie gedacht, dass so viele Leute mitlesen würden! Insgesamt sieht es also so aus:

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Whisky Review #9: Glendronach - 18 Jahre Allardice "Zählt Alter wirklich?

In der Whiskywelt gibt es ein großes Streitthema, vielleicht DAS große Streitthema: Wie wichtig ist das Alter eines Whiskys? 

Nun, es gibt natürlich – sonst wäre es ja kein umstrittenes Thema – verschiedene Meinungen dazu. Einige sagen: „Alter ist das Wichtigste! Nur durch eine lange Lagerung kann ein Whisky gut werden!“ Während andere eher die Meinung vertreten, dass es auf andere Einflüsse mehr Einfluss auf den Whisky haben: Fass, Finish oder Grundzutaten. 

Natürlich ist das eine absolute Verkürzung dieser Diskussion, aber in Zeiten von „Age Statement vs. NAS-Whisky“ scheinen sich viele die Argumente der Gegenseite nur verkürzt anzuhören. Die Grundfrage sollte dennoch ausreichend angerissen sein. Gut, wie kann man sich diesem Thema nähern?

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Quickly Reviewed #4: Glenglassaugh - Octaves

Letzten Freitag hatte ich mal wieder die Möglichkeit an einem Whiskytasting teilzunehmen. Tastings halte ich für eine wirklich gute Gelegenheit um den Horizont zu erweitern, sich tiefer gehend mit einem Whisky zu beschäftigen ist indes natürlich nur schwer möglich. Perfekt also für ein schnelles Review!

Dieses Tasting in Schleswig stand unter dem Motto "Highlands" und hat doch eine recht illustre Runde an Whiskies versammelt. Vom Blend "Timorous Beastie" bis zum Einzelfass von The Whisky Chamber war viel Interessantes dabei (alle Flaschen könnt ihr auf dem Bild unten sehen). Munter, zuvorkommend und kompetent durch den Abend geleitet wurde von Paul Hahlbohm (mehr Infos zu seinen Tastings und Abfüllungen findet ihr hier).

 

Jetzt aber zu meinem Highlight des Abends:

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Whisky Review #3: Glenglassaugh - 32 Jahre - 1979 / 2011 - Signatory Vintage

Der letzte Donnerstag war ein besonderer Abend. Ihr kennt sicherlich diese Abende, an denen ihr eigentlich nichts erwartet und dann wird man aus seiner normalen Wochentagabend-Lethargie herausgerissen. So ein Tag war auch dieser Donnerstag, einer von den Tagen an denen rein zufällig eine Flasche aus dem Jahr 1979 auf dem Tisch steht. Mir passiert sowas nicht allzu häufig.

Nach einem wirklich anstrengenden Arbeitstag wollte ich also eigentlich den Abend alleine auf der Couch verbringen. „Füße hoch und abschalten“ war das geplante Motto. Aber dann wurde ich daran erinnert, dass um die Ecke grad ein Tasting stattfindet. Na gut, also aufgerafft und den halbtoten Körper in die Stadt geschleppt.

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